meusefaust

 

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Von Lima bis Nazca

In der Früh bin ich aufgestanden und hab mich stadtfertig gemacht. Gerade als ich am Haare fönen war ist auch schon Lars (der Reiseleiter) in Hostal gekommen, ich habe ihm nämlich am Vortag eine Nachricht im Hotel hinterlassen, dass ich im Hostal Lionpackers bin und er mich dort finden kann ;o) Er hat mir dann gesagt, dass der Rest der Gruppe immer noch in Madrid ist und voraussichtlich erst am Abend in Lima ankommen wird. Wir haben um 12.00 im Hotel ausgemacht, da ich dann allein die Stadtführung machen werde. Auch nicht schlecht hab ich mir gedacht. Am Vormittag hab ich mich dann noch ein bisschen in Miraflores umgesehen und kurz vor 12 bin ich ins Hotel, wo mich die Stadtführerin abgeholt hat. Ich hab sie dann gebeten, ob sie die Führung nicht in Spanisch machen kann - sie hat sich gefreut und wir sind los. Zuerst sind wir zum Plaza de los enamorados gefahren.





Das ist ein ganz herziger Platz gewesen. Im Anschluss daran sind wir in die Altstadt gefahren.





Dort sind wir dann in die Kathedrale gegangen



und anschliessend haben wir den Kongress angeschaut.





Schliesslich sind wir dann zum Kloster San Francisco gegangen und haben uns das Kloster

und die Katakomben



angeschaut. Das war vielleicht gru9selig. Gegen späten Nachmittag sind wir dann wieder im Hotel gewesen, wo mir Lars eröffnet hat, dass die Gruppe erst gegen 23.00 ankommen wird und nicht wie geplant um 9 Uhr morgens - die Armen. Am Abend bin ich relativ früh ins Bett, da wir am nächsten Morgen um 6.00 los in Richtung Süden sind. Am frühen Vormittag sind wir am Hafen von Paracas angekommen





und haben via Bootstour Parque National angeschaut. Auf dem Weg zu den Islas haben wir einen Vorgeschmack auf die Nazcalinien bekommen.



Bei den Inseln angekommen



haben wir alte Bekannte von mir getroffen, die sind extra aus Ushuaia nach Peru gekommen um Hallo zu sagen ;o)





auch neue Bekanntschaufen haben wir gemacht



Am frühen Nachmittag sind wir dann in Richtung Pisco aufgebrochen, wo wir eine Bodega besucht haben und Pisco (das Nationalgetränk - Traubenschnaps) verköstigt haben. Pur schmeckt er mir nicht, aber der Pisco Sauer *yammie*. Gegen späten Nachmittag sind wir in Huacachina angekommen. Das ist eine kleine 200 Seelenortschaft umringt von Sanddünen



Dort hatten wir ein bisschen Zeit bis wir eine Buggytour in die Wüste gemacht haben



Das war vielleicht ein Spass. Noch mehr Spass hätte es gemacht, wenn ich fahren hätte dürfen ) aber meine Bestechungsversuchen haben nicht gefruchtet ( Dafür sind wir Sandboarden gegangen



Kommt zwar ans Skifahren nicht ran, aber eine Gaudi war es trotzdem. Am Abend haben wir dann alle zusammen zu Abend gegessen und gegen 22.00 hat Luigi vom Hotel mich gefragt, ob ich mit ihm und ein paar Freunden auf die Serenata möchte. Da hab ich nicht nein gesagt. Zuerst sind wir zum See und haben noch schnell ein Foto geschossen



und sind dann zur Serenata nach Ica gefahren.

Am nächsten Morgen sind wir in der Früh nach Nazca aufgebrochen. Auf dem Weg dort hin haben wir wunderschöne Landschaften gesehen.





In Nazca angkommen haben wir das Maria Reiche Museum besucht. Das ist die Deutsche Wissenschaftlerin, die ihr lebenlang die Nazcalinien erforscht hat. Das war recht interessant. Im Anschluss daran sind wir zu den Gräbern nach Chauchilla gefahren und haben die 1000 Jahre alten Mumien angeschaut. Vor 1000 Jahren scheint es lauter Hippies gegeben zu haben ;o)







Kurz vor dem der Sandsturm angefangen hat sind wir nach Nazca gefahren und haben dort einen gemütlichen Nachmittag und Abend verbracht. Am nächsten Morgen sind wir dann zeitig auf und sind zum Flughafen gefahren, damit wir die Nazcalinien von oben anschauen können. Mit einem kleinen Flugzeug



sind wir gestartet.





Man muss genau hinsehen, aber es war gar nicht so einfach die Linien zu fotographieren. Dazu ist gekommen, dass der Rest meiner Gruppe gekotzt hat und ich mich konzentrieren musste die Linien zu sehen und nicht auch noch zu kotzen, das hätte mir mein Ego nicht so gelassen ;o) Nach dem Rundflug sind wir dann in Richtung Arequipa aufgebrochen. Die Fahrt war wunderschön. Wir sind an der Pazifikküste entlang in Richtung Süden gefahren. An einem Strand haben wir auch gehalten und konnten schwimmen gehen, aber ich muss ehrlich sagen, mir war das Wasser zu kalt. Um Mitternacht sind wir dann endlich in Arequipa angekommen und sind gleich schlafen gegangen, denn am nächsten Morgen mussten wir wieder früh aufstehen für die Stadtrundfahrt. Arequipa ist von 3 Vulkanen umgeben und vom Aussichtspunkt hat man eine schöne Aussicht auf die Vulkane und auch auf die Stadt





Nach dem Aussichtspunkt sind wir zum Markt gefahren, wo wir unser Abendessen gesehen haben
*namnamnam*





Auch haben wir ein typisches Geschenk für gebährende Mütter auf dem Markt gesehen. Das sind getrocknete Lama Embryonen, die sollen den Neugeborenen und den Müttern Glück bringen. Ich hab gleich mal 2 eingepackt )



Anschliessend sind wir noch ein bisschen in der Stadt herumgelaufen



und haben das Kloster Santa Catalina angeschaut.

Ganz liebe Grüße aus Peru
Euer Llama ;o)
10.3.11 02:50
 



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