meusefaust

 

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Toooor, Tooooor, i glaub ich wer narrisch .....

Ein kurzer Überblick, warum ich nochmalnach Cafayate wollte:










Ausserdem war am Samstag das große Finale der Serenata und das wollte ich irgendwie nicht verpassen. Wir sind gegen 19.00 in Cafayate angekommen. Ich bin dann zum Hostal und hab Mirian Hallo gesagt, die ist fast umgefallen vor lauter Freude. Leider hat die Henne von der Vormittagsschich mein Bett nicht reserviert, das ich telefonisch bestellt habe. Mirian hat mich dann gefragt was ich mache. Ich hab sie dann gebeten, ob ich nicht mein Gepäck nicht im Hostal lassen kann und ich werde die Nacht durchmachen und am nächsten Morgen um 10.00 ins Bett gehen, sobald mein Bettchen frei ist ) Sie hat mir dann netterweise einen Schlüssel für ein Schliessfach gegeben und hat gemeint, falls ich müde werde kann ich im Salon am Boden schlafen. Ich bin dann eine Runde im Dorf gegangen, da war die Hölle los. So viele Menschen waren die ganze letzte Woche nicht in Cafayate. Gegen 21.00 bin ich wieder zurück zum Hostal und hab Mirian gefragt, wann sie zur Serenata gehe. Wir haben es uns dann an der Rezeption gemütlich gemacht und haben gequatscht. Nach einer Weile haben sich Celeste und Leonel zu uns gesellt und sind ins Gespräch eingestiegen. Mirian hat gemeint sie müsse sicher noch bis 1.00 arbeiten und wir sollen schon mal vorgehen, was wir dann auch gemacht haben.



Leider hat es die ganze Nacht leicht geregnet und es war recht kalt, aber es war dennoch sehr lustig. Celeste hat dann gesagt, dass sie den Bus um 6.00 nimmt und voraussichtlich nicht schlafen gehen wird und ich in ihrem Bett schlafen kann. Gegen 4:30 hab ich dann ganz durchgefroren ihr Angebot sehr gerne entgegengenommen. Am nächsten Tag haben Leonel und ich beschlossen ein Fahrrad zu mieten und nach La Cabra de Cafayate zu radeln. Leider war das Weingut geschlossen, da Sonntag war. Dennoch war die Fahrt ganz nett und wir haben ein bisschen von der Landschaft um Cafayate gesehen. Am Nachmittag hat mir dann Leonel ein paar Sprichwörte in Spanisch beigebracht, was sehr lustig war und anschliessend sind wir nochmals zur Serenata gegangen, da war aber nichts mehr los und sind dann in der Stadt ein bisschen unterwegs gewesen. Auf dem Kunsthandwerksmarkt hab ich mir dann eine Tasche in Form von einem Lama gekauft, des Weiteren hab ich Watte gekauft und die Tasche ausgestopft und die Öffnung geschlossen. Das hat mich den ganzen Abend beschäftigt. Ist gar nicht so einfach wenn man Lamawein trinkt und keine Häkelnadel hat! Leonel und Mirian hatten den grössten Spass mit mir. Und die Gäste, die an der Rezeption vorbeigekommen sind haben gedacht, ich hab sie nicht mehr alle, aber ich hab dafür jetzt ein Lamastofftier (Julianna ist ihr Name) ) - nachdem Flore und Coati weg sind, brauch ich auch eine Gefährtin.




Übrigens das ist Mirian. Ich hab ihr versprochen, dass wenn sie ihr eigenes Hostal eröffnet und sie einen Job für mich hat, komme ich zurück nach Cafayate ;o)


Leonel hat einen Ausflug in die Quebrada gemacht und ich hab beschlossen nochmal in die Berge zu gehen, da mir die Wanderung so gut gefallen hat. Um 10.00 bin ich zur Aufstiegsstelle gelaufen (5km von meinem Hostal). War zu knausrig um mir ein Taxi zu nehmen, wird schon ein Pickup vorbeifahren, den ich anhalten kann. Das war meine Hoffnung, aber leider war dem nicht so und ich musste die ganze Strecke laufen. Um 11.00 bin ich dann bei der Aufstiegsstelle angekommen und hab gerade noch eine Gruppe erwischt mit der ich mitgehen konnte. Wie das letzte mal mussten wir öfters den Fluss überqueren, um zu den Wasserfällen zu kommen, nur leider hat es auch die letzte Zeit in Cafayate ziemlich viel geregnet und der Fluss hatte extrem viel Wasser.


Dennoch war es ein Spass bis auf einmal, da wär ich fast vom Fluss weggespült worden, hätten mir die anderen nicht geholfen. Am Abend bin ich dann recht müde und leider gesundheitlich angeschlagen im Hostal angekommen. Hab mir eine leichte Grippe und starken Husten eingeholt, aber da bin ich selber schuld. Im Hostal hab ich dann Leonel getroffen und hab ihn zur Bushaltestelle begleitet, da er beschlossen hat nach Tucuman und anschliessend weiter nach Resistencia zu fahren. Ich hab am Abend mit Mirian Empanadas gegessen und bin dann recht früh schlafen gegangen.
Am nächsten Tag hab ich beschlossen einen Tagesausflug nach San Carlos zu machen, was sich später als ein riesen Fehler herausstellte. Um 11.00 hab ich den Bus nach San Carlos genommen. Die Fahrt dauerte eine Stunde. Als ich in dem herzigen Örtchen angekommen bin, hab ich gemerkt, dass ich meine Kamera zuhause vergessen habe und so gut wie kein Geld dabei habe. Das Ganze wäre ja nicht so schlimm gewesen, wenn ich nicht bis 18.30 auf den Bus nach Hause warten hätte müssen, aber gut. Ich hab mich dann in ein Lokal gesetzt und hab gemütlich was getrunken und mein Tagebuch geschrieben. Aufeinmal kommt die Chefin und sagt mir, dass das Lokal schliesst - es ist nämlich Siestazeit - na super 14.00 und alles dicht im dem Ort. Ich hab mich dann am Hauptplatz hingesetzt und Löcher in den Himmel gestarrt und mein Hörbuch angehört. Soviel zu Thema - San Carlos ist ein ganz nettes Dorf; es ist nämlich das zweit älteste Dorf in Argentinien - scheiss drauf wenn man nix dort machen kann! Geht niemlas dort hin, besonders nicht alleine, man kann da nämlich nix machen!!! Am Abend als ich endlich wieder im Hostal war hab ich Leonel ein SMS geschrieben, wo er steckt und ob er mich mit nach Resistencia nimmt. Er hat gleich geantwortet und gemeint, er warte auf mich in Tucuman. Ich bin dann gleich zum Busbahnhof und wollte den Bus um 2.00 nachts nach Tucuman zu nehmen, doch leider waren keine Plätze mehr frei und so musste ich den Bus um 6.00 nehmen. Um 13.00 bin ich dann endlich in Tucuman angekommen. Leonel und ich sind was essen gegangen und haben uns dann anschliessend die Stadt angeschaut. Hier die Highlights für euch. Der Rest der Stadt ist nicht empfehlenswert.









Am Abend haben wir dann den Nachtbus nach Resistencia genommen. Die Fahrt dauerte 11 Stunden. Ich hab recht rasch im Bus geschlafen. Am nächsten Morgen als wir am Busbahnhof angekommen sind, hat mich der Ekel gepackt. Der ganze Boden in der Halle war voller toter Insekten. Die meisten waren Daumen groß, schwarz mit Flügeln und eine Mischung aus Karkalake und Grashüpfer *wäh-igitt-pfui* hab nicht mal ein Foto gemacht, das möchte ich euch ersparen. In Resistencia haben wir uns ein Hostal gesucht, haben uns frisch gemacht und sind zur Touristeninformation, da wir den Parque Nacional Chaco anschauen wollten. Die nette Dame bei der Info hat gemeint wir sollen mit einem Minibus fahren. Die Fahrt dauere nur eine Stunde. Um 12.00 sind wir dann mit so einem Minibus nach Capitán Solaris gefahren, von wo aus wir den Park besuchen können. Die Fahrt dauerte jedoch nicht eine Stunde, sondern 3. Als wir endlich in Capitán Solaris angekommen sind, sind wir zur Nationalpark Info gegangen. Dort hat uns der nette Herr ein Taxi bestellt, das uns zum Park bringt. Endlich am Park angekommen, hat uns Sofia sehr freundlich empfangen. Wir haben ihr dann gesagt, dass wir nur zweieinhalb Stunden haben, um den ganzen Park abzurennen. Sie hat gemeint, wir können eh nur den Fussgängerpfad machen, da es sehr viel geregnet hat und die Strassen nicht befahrbar sind. Sie hat uns dann eine Karte gegeben und uns auf den Weg geschickt. Des Weiteren hat sie uns viel Spass mit den Mosquitos gewünscht, es seien Unmengen im Park, da es die letzten Tage geregnet hat. Wir haben ihr dann gesagt, wir hätten genügend Antimückenspray. Darauf sie:"das hift gar nix" und hat gelächelt. wir sind genau eine dreiviertel Stunde im Park herum gelaufen, ich hab eine halbe Flasche Mückenspray verwendet und wie Sofia gesagt hat, es hat nix geholfen, ich schau aus wie eine Wiese voller Maulwurfhügel. Dennoch war es recht schön im Park.












Nachdem wir wieder zum Hauptgebäude zurück sind, haben wir uns mit Sofia hingesetzt, haben gemütlich was gegessen und gequatsch. Um 18:30 ist dann unser Bus nach Resistencia zurück gegangen. Auch diese Fahrt dauerte 3 Stunden, ich hätte die nette Dame aus der Touristeninformation wursten können. Wir sind dann noch was essen gegangen und danach schlafen.

Am nächsten Vormittag haben wir dann die Tickets für den Nachtbus gekauft. Leonel hat sich ein Ticket für San Ignacio gekauft und ich für Cordoba. Anschliessend sind wir dann in ein Cafe gesessen und haben geplaudert, Zeitung gelesen und Mails gecheckt. Am Nachmittag sind wir dann in der Stadt herumgeirrt. In Resistencia sind überall verstreut Statuen zu finden. Das ist ganz nett anzuschauen, doch ansonsten hat die Stadt nicht viel zu bieten. Am späteren Nachmittag sind wir dann in ein Museum gegangen, um uns die Zeit zu vertreiben. Dort hat man uns gesagt, die Buchmesse wäre in der Stadt, drum sind wir dort auch noch hin. Und um 20.00 bin ich dann zum Busbahnhof, damit ich meinen Bus nach Cordoba erreiche.









Die Fahrt dauerte 12 Stunden und jetzt bin ich in Cordoba, immernoch leicht grippelig mit Husten und hab mir heute einen gemütlichen Tag gemacht. Hab mir ein Hostal gesucht, bin am Nachmittag in die Stadt und jetzt bin ich im Hostal und ruhe mich ein bisschen aus, da ich heute Abend Tango tanzen gehen möchte ;o)

Ganz liebe Grüße
26.2.11 23:34
 



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