meusefaust

 

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Im hohen Norden von Argentinien

Hab mir auch die argentinische Seite der Wasserfälle angeschaut. Die ist viel Spektakulärer wie die brasilianische, da man direkt bei den Wasserfällen ist. Von der brasilianischen Seite sieht man sie nur von der Ferne. Leider hat es den ganzen Tag geregnet --> das Wasser war braun ( aber deswegen nicht weniger spektakulär. Ich bin wie gebannt bei der "Garganta del Diabolo" gestanden und hab mit ansehen können welche Unmengen an Wasser in die Tiefe stürzen - einfach der Wahnsinn! Ich kann euch das Gefühl gar nicht beschreiben, das man hat, wenn man dort ist.





Aber nicht nur die Wasserfälle waren ansehlich, sondern auch die Tierwelt. Überall sind Schmetterlinge rumgefolgen.



Im Nationalpark hab ich glücklicherweise Sandra (Holland) wieder getroffen. Wir haben uns in Buenos Aires kennengelernt. Am Abend haben wir uns zum Abendessen verabredet und hatten einen aussergewöhlich lustigen Abend.



Am Mittwoch Vormittag bin ich nach San Ignacio aufgebrochen. Hab um 11.00 Uhr den Bus genommen und ein paar Stunden (4 oder 5) später war ich in San Ignacio. Der Besitzer vom Hostal hat mich am Busbahnhof abgeholt und wir sind zum Hostal "El Hostal del Jesuitos" gefahren. Das Hostal war recht nett. Dort habe ich Flore (Französin) kennengelernt. Um 17.00 sind wir zusammen zu den Ruinen des Jesuiten Orden gegangen. Es war wirklich interessant. Zuerst haben wir uns das Museum angschaut und anschliessend haben wir eine geführte Tour gemacht. Am Abend haben wir uns die Lichtshow in den Ruinen angeschaut. Das haben sie super gemacht. Mit Hologrammen und Projektionen haben sie das tägliche Leben der Bewohner erzählt.





Die Kirche am "Hauptplatz" von San Ignacio


Am Donnerstag sind Flore und ich nach Santo Pipó gefahren und haben uns eine Mate Tee Produktion angeschaut. Leider war gerade Mittagszeit und wir haben nicht viel gesehen, aber das was wir gesehen haben war interessant. Um 15.00 haben wir dann den Bus nach General Güemes geschnappt.
Das war vielleicht was. Wir haben an der Bushaltestelle gewartet und kurz vor der Abfahrt, hab ich mir gedacht, eigentlich wäre ein kurzer Besuch im Supermarkt ein Hit und auf Grund dessen hätte ich fast den Bus verpasst, da er überpünktlich war (sprich 5 Minuten zu früh), aber Flores hat ihn aufgehalten ;o) Im Bus haben wir ganz viele nette Leute kennengelernt und haben Erfahrungen ausgetauscht. Wir sind von San Ignacio nach Posadas, von Posadas nach Corrientes, von Corrientes nach General Güemes, von General Güemes nach Jujuy und von Jujuy nach Humahuaca gefahren (im Ganzen waren wir 24 Stunden auf dem Weg).

Als wir am Freitag um ca. 15.00 in Humauaca angekommen sind, haben wir uns ein Hostal gesucht, haben unser Gepäck abgestellt, das Bett bezogen und anschliessend sind wir in das Örtchen gegangen, um was ordentliches zu essen. Humahuaca ist ein wirklich herziger Ort. Am Samstag Vormittag haben wir dann Annika (Deutschland) und Kieren (Australien) kennengelernt. Wir haben beschlossen gemeinsam nach Cotaca im Norden zu gehen. Wir sind losgelaufen und haben die Landschaft genossen.







Nach 4 oder 5 Kilometern haben wir einen Pickup angehalten, der uns ein Stückchen mitgenommen hat.



An einer Kreuzung hat er uns rausgelassen und wir sind weitergelaufen. Nach 3 Stunden umherlaufen mussten wir uns eingestehen, dass wir uns verlaufen haben.



Dennoch hatten wir uns sehr viel Spass. Um 16.00 sind wir dann nach unserem 10 Km Hatsch total ausgehungert wieder in Humahuaca angekommen. Annika ist per Anhalter weiter nach Salta gefahren und Kieren hat beschlossen bei uns zu bleiben. Am späten Nachmittag sind wir in den Ort und haben uns ein bisschen umgeschaut.









Nachdem wir uns alles angeschaut haben, sind wir abendessen gegangen und haben geblödelt und sinnlos Fotos gemacht - das war vielleicht ein lustiger Abend!





Am Sonntag sind wir am späten Vormittag in Richtung Tilcara aufgebrochen. Dort haben wir uns die Stadt - oder besser gesagt - den Ort angeschaut.



Leider hat es geregnet, aber das ist normal in der Regenzeit ;o) Gegen Mittag sind wir zu den Ruinen der Festung "Pucará" gegangen.







Die Aussicht war sensationell dort oben, leider hat es geregnet


Innerhalb der Ruinen haben wir die ersten Lamas gesehen )


Auch einen botanischen Garten hat es gegeben


Am späten Nachmittag haben wir noch was gegessen und um 17.15 sind wir auf den Bus nach Purmamarca gegangen.



Die Fahrt dauerte ein bisschen mehr als eine Stunde. In Purmarca angekommen, mussten wir uns eine Unterkunft suchen, die wir aber recht schnell gefunden haben. Wir haben unser Hab und Gut im Zimmer abgestellt und sind gleich in den Ort gegangen, um einen Teil der Attraktion anzuschauen (die Hügel mit den 7 Farben).



Das war einfach der Wansinn. Als es dunkel wurde sind wir zurück ins Hostal, wo Judit (Deutsche) und Alejandro (Argentinier) kennengelernt haben. Alle zusammen sind wir essen gegangen und hatten einen lustigen Abend in einem Lokal mit Livemusik.

Gestern sind wir recht früh aufgestanden und sind ein bisschen in die Berge gegangen und haben die Farben genossen. Einfach spektakulär. Man kann sich kaum sattsehen.





Am Nachmittag haben wir uns dann auf den Weg zu den "las Salinas" gemacht. Zuerst sind wir auf 4.170 Meter Höhe gefahren und haben die Aussicht genossen.





Als wir dann bei den ausgetrockneten Salzseen angekommen sind, haben wir lustige Fotos gemacht.









Gegen 16.00 haben wir dann den Bus nach Jujuy genommen, von da ich euch schreibe ;o)

Weitere Berichte folgen XXO
8.2.11 19:52
 



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